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„Menschen, die es ohnehin schon schwer haben, wird noch mehr genommen!“, mit diesem Appel wendet sich Barbara Bühler, Obfrau des NÖ Armutsnetzwerks, einem Netzwerk aus 23 Organisationen aus ganz Niederösterreich (unter anderem die Kath. Aktion der Diözese St. Pölten), am Mittwoch, dem 27. März  an die Öffentlichkeit. Der Gesetzesentwurf zur „Sozialhilfe neu“ wird voraussichtlich im Mai im Nationalrat behandelt, danach obliegt es den Ländern Ausführungsgesetze zu beschließen. Aus der Bedarfsorientierten Mindestsicherung wird die „Sozialhilfe neu“.
Eine einheitliche Regelung der Mindestsicherung ist aus Sicht des NÖ Armutsnetzwerks zwar sinnvoll, wenn diese bundeseinheitliche Regelung dem Anspruch der Vermeidung und Bekämpfung sozialer Notlagen gerecht wird. „Den vorliegenden Gesetzesentwurf betrachten wir jedoch mit großer Sorge“, so Bühler.