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Aktuelles

 

Der 8. Dezember, das Hochfest Maria Empfängnis, ist schon lange für viele kein Feiertag mehr. Tausende Menschen im Handel müssen arbeiten, um den Ansturm in den Geschäften bewältigen zu können. Viele andere nutzen den freien Tag zum ausgedehnten Weihnachtsshopping. Die ersehnte Ruhe und Besinnung im Advent wird von lauter Musik und grellen Lichtern verdrängt.

Es ist paradox, viele Menschen jammern über die hektische, laute Vorweihnachtszeit, andererseits verzichten viele auf einen Feiertag. Die ursprüngliche Idee, des Ruhetages in der hektischen Adventzeit, wird durch wirtschaftliche Interessen mehr und mehr verdrängt.

Die Katholische Jugend, die Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung, die Betriebsseelsorge und das SchülerInnenzentrum H2 machen daher am Tag vor dem Feiertag, dem 7. Dezember, mit einer Kartenverteilaktion in der      St. Pöltner Innenstadt darauf aufmerksam, das der Feiertag besser genutzt werden kann als mit Einkaufen und Arbeiten.
Auch in einigen Einkaufzentren und vielen Pfarren wird mit Plakaten und Aktionskarten für den KAUF NIX TAG hingewiesen.

Denn Menschsein ist mehr als Kaufkraft. Und auch nicht am 24. Dezember!
Link zur Homepage der Katholischen Jugend.

 

Bei einem ökumenischen Studientag im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt, bei dem unter anderem die Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung als Mitveranstalterin auftratt, unter dem Titel „Genug für alle. Die Option für die Armen in der Praxis unserer Pfarrgemeinden“ wurde Mut gemacht zum Handeln an der Basis. Grundsätzlich sei – global gesehen - genug für alle Menschen da, aber nicht bei dem Lebensstil, den wir derzeit im Westen pflegen.
 
Magdalena Holztrattner, die Direktorin der Katholischen Sozialakademie Österreichs, fasste den Studientag zusammen: „Genug für alle - bedeutet weniger für uns. Die biblischen Texte, allen voran Jesaja fordern, dass die Gottesliebe sich in der Nächstenliebe erweisen muss und dass Liebe politisch werden muss: Nicht mehr betteln, sondern gerechte Strukturen schaffen.“ Die „Option für die Armen" sei der rote Faden des Evangeliums. Sie rief zu einem zukunftsfähigen persönlichen Lebensstil auf, der „ein weniger als mehr" wahrnehme. Das „eigene Genug“ habe eine gesellschaftsfördernde Wirkung. Wichtig sei dabei immer wieder den Alltag zu unterbrechen, sich einmal am Tag zu fragen: "Wofür lebe ich, was will ich von Herzen gerne tun, wofür bin ich dankbar?“ Mit so einer Haltung könne die destruktive Konsumhaltung überwunden werden und Lebensfreude wachsen.

 

Protestaktion für eine "Mindestsicherung, die zum Leben reicht" mit Vertretung der Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung

Das NÖ Armutsnetzwerk und die Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten fordern bei einer Protestkundgebung in St. Pölten heute ein Umdenken der verantwortlichen Landespolitiker/innen: „Eine Mindestsicherung, die zum Leben reicht schafft gesellschaftlichen Mehrwert für alle!“
 
Anlässlich des Jahrestages der Landtagssitzung, am 17.11.2016 in der die Verschärfungen des NÖ Mindestsicherungsgesetzes beschlossen wurden, machen die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten und das NÖ Armutsnetzwerk mit einer Protestkundgebung darauf aufmerksam, dass von einem guten sozialen Netz alle profitieren, die im November letzten Jahres im NÖ Landtag beschlossenen Verschärfungen jedoch vielen Menschen in Niederösterreich Perspektiven nehmen: "Ich habe hier mein Zuhause, ich möchte nicht wieder weg, aber ich weiß nicht mehr wie ich meine Miete und mein Essen bezahlen soll, seit die BMS light (572 Euro) eingeführt wurde“ so eine betroffene alleinstehende Frau. Seit der im November 2016 beschlossene Deckelung der Mindestsicherung sowie den Mindeststandard Integration wissen Betroffene in NÖ oft nicht mehr, wie sie ihr Leben bestreiten sollen. Über ein Drittel der Menschen, die von der Bedarfsorientierten Mindestsicherung leben seien Kinder, in St. Pölten seien es sogar 4 von 10 Bezieher/innen.

 

Die KAB Frauen der Diözese St. Pölten veranstalteten von 22. – 26. Oktober 2017 eine Studien- und Begegnungsreise nach Vorarlberg und in die Schweiz, begleitet von der Diözesanreferentin Margarete Bliem. Auch 13 Frauen aus Oberösterreich und drei aus Wien waren mit dabei.
Am Anreisetag nahm uns Elisabeth Maurer von der KAB Vorarlberg in Empfang, erzählte uns einiges über Götzis und zeigte uns die Stadt, in der wir in St. Arbogast Quartier bezogen.
Am nächsten Tag querten wir die Grenze und hatten am Vormittag eine frauenspezifische Führung durch die Altstadt von St. Gallen. Die Stadt ist geprägt von „Buch und Tuch“ und wir lernten interessante historische Frauen aus diesen Bereichen kennen. Gemeinsam mit uns unterwegs war Nicola Bucher von der Schweizer KAB, die uns zum Mittagessen – und zum dringend nötigen Aufwärmen – in ein nettes Lokal eines Behindertenprojekts lotste. Am Nachmittag waren wir bei den engagierten und hochmotivierten Frauen der Sprachschule Aida zu Gast, die Alphabetisierungs- und Deutschkurse für fremdsprachige Frauen seit 25 Jahren durchführen.

 

Als Weiterführung des Sozialwortes der christlichen Kirchen wurde die Initiative "Christlich geht anders" von der KSÖ und vielen weiteren Organisationen/Institutionen initiiert. Auch wir als KAB St. Pölten unterstützen diese.

>> Link zu Christlich geht anders

 

Wertekatalog der KAB St. Pölten
Die KAB St. Pölten erstellte einen "WERTE-Katalog" in Form eines Kalenders. Im Wertekatalog hat die KAB zu einigen ihr wichtigen Werten eine Diskussionsanleitung,  eine passende Textstelle aus einem Dokument der Katholischen Soziallehre oder dem Evangelium angeführt. Abschließende Fragen bringen eine Gesprächshilfe für diverse Diskussionsrunden.