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Aktuelles

 
Gute Arbeit für alle?!
Geschichten aus der Praxis beeinträchtigter Menschen

Freitag, 28. 4. 2017, 19 Uhr Rathaussaal Amstetten
Die Berufliche Integration der Caritas und die Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung KAB laden am Freitag, 28. April 2017, 19 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „ Arbeit und Beeinträchtigung“ in den Rathaussaal Amstetten ein.
Der hohe Stellenwert der Arbeit in unserer Gesellschaft hat für Menschen, die arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind, enorme Auswirkungen. Es bedeutet neben einem reduzierten Einkommen einen geringeren Selbstwert und die Folgen können Depressionen, soziale Ausgrenzung und Überschuldung sein. Das Risiko, von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein, ist zudem für Menschen mit Behinderungen ungleich höher. Einsparungen in der aktiven Arbeitsmarktpolitik verschärfen diese prekäre Situation.

Erfolgreiche Integration am ersten Arbeitsmarkt durch die Arbeitsassistenz der Caritas St. Pölten: Mario Trimmel (links) mit seinem Vorgesetzten Roman Zehetner von der Firma Holzwerkstatt Pechhacker.
 

Der Talhof ist ein Fürstensitz mit Wirtschaftsgebäude, Stallungen und Jagdhaus. Das Anwesen gehörte einst den Fürsten Liechtensten und liegt allein auf ca. 1200 Meter Seehöhe. Die Zufahrt mit dem PKW ist möglich.
In der Semmeringregion gibt es zahlreiche und vielfältige Freizeitangebote wie Semmeringbahn, Schneeberg Sesselbahn, Hochseilgarten, Fruchtwelt, Reitstall, Wellnesspark, Naturpark Hohe Wand, Kultursommer Semmering, Bikepark, Wanderwege, Kinderbergwelt, das Höllental...
Die Häuser sind sehr gut erhalten und liebevoll renoviert. Doppelzimmer und Mehrbettzimmer zum Teil mit WC und Dusche stehen uns zur Verfügung. Eine sehr gut ausgestattete Küche gehört ebenfalls dazu. Bis vor ca 15 Jahren wurde hier noch eine Gastwirtschaft geführt. Zum Haus gehört sehr viel Grund, Spielwiesen, kleine Teiche und eine Kapelle. Das Haus wird vom geistlichen Assistenten der KAB - Eisenstadt verwaltet und uns zur Verfügung gestellt.

Es besteht die Möglichkeit für zwei einwöchige Aufenthalte die natürlich auch miteinander kombiniert werden können: Montag 31. Juli – Samstag 5. August und/oder  Samstag 5. August – Freitag 11. August

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Die heurige Reise von 19. - 21. Juni führt uns nach Südbayern. Wir besuchen die Fraueninsel am Chiemsee. Ihr Charakter unterscheidet sich völlig von dem der Herreninsel. Sie ist kleiner, dicht besiedelt und überschaubar. Eben ein idyllisches und romantisches Kleinod. Im sogenannten „Pfaffenwinkel“ steht die „Wieskirche“- eine prächtig ausgewte Wallfahrtskirche. In Landsberg begegnet uns auf Schritt und Tritt die Geschichte der großen und kleinen Leute. Ein Highlight ist sicherlich der Besuch der Stadt München. Nach einer Stadtführung und dem Mittagessen in einem der vielen Brauhäuser fahren wir über die Nordseite des Chiemsee zurück. Auf eine schöne und gemütliche gemeinsame Reise freut sich die Diözesanleitung der KAB

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Der Referent Dr. Ronald Tremmel von der AK Leoben erklärte den 21 Frauen aus vier Diözesen (NÖ, OÖ, Stmk, Ktn.) anhand seiner Unterlagen die aktuelle Situation der Frauenpensionen in Österreich.

Für die Teilnehmerinnen war das Antrittsalter sehr interessant. Ab dem Geburtsdatum 2.12.1963 steigt das Antrittsalter alle 6 Monate um ein halbes Jahr. Jene Frauen, die bis zum 2.6. 1968 geboren sind, gehen dann im Jahr 2033 mit 65 Jahren in Pension.

Außerdem war die Erkenntnis, dass bei Zeiten der Kindererziehung, bis zum vollendeten 4. Lebensjahr des Kindes max. 60 Monate, also 5 Jahre angerechnet werden, egal wie viele Kinder man bekommen hat.
Dr. Tremmel erklärte uns auch den Unterschied zwischen Beitrags- und Ersatzmonaten, sowie die Kriterien einer Berufsunfähigkeitspension (BUP) und der Invalidenpension (IP).  Alterspension, Korridorpension, Altersteilzeitmodelle und das damit verbundene Gehalt wurden genau erklärt.

 
 

Mostviertler Gespräche am 2. Februar 2017

Dr. in Michaela Moser sprach es klar und deutlich aus – und trotzdem reicht es nicht für alle. Weil es falsch verteilt ist!
Armut bedeutet mehr als einen Mangel an Geld!
Armut macht krank!
Armut macht einsam!
Armut macht ohnmächtig!
Armut nimmt die Zukunft!
Armut wird vererbt!
Armut ist Manges an Chancen!

Und die Armut wächst – die Kluft geht immer weiter auseinander.
Aber warum wird diese Kluft akzeptiert: Michaela Moser versuchte mit eiem Witz aus England die Situation zu verdeutlichen:
Ein Angestellter, der sich zum Mittelstand zählt, ein Investmentbanker und eine Mindestsicherungsbezieherin sitzen am Tisch mit einem Teller mit 10 Keksen: Der Investmentbanker nimmt sich selbstverständlich 9 Keks und sagt zum Mittelständler: Pass auf, sie nimmt dir dein Keks weg!
Mehr zum Referat hier zum downloaden.

 

Wertekatalog der KAB St. Pölten
Die KAB St. Pölten erstellte einen "WERTE-Katalog" in Form eines Kalenders. Im Wertekatalog hat die KAB zu einigen ihr wichtigen Werten eine Diskussionsanleitung,  eine passende Textstelle aus einem Dokument der Katholischen Soziallehre oder dem Evangelium angeführt. Abschließende Fragen bringen eine Gesprächshilfe für diverse Diskussionsrunden.