Arbeit

 

Am vergangenen Mittwoch gastierte Christian Tod mit seiner aktuellen Doku „Free Lunch Society – Komm Komm Grundeinkommen“ im Rathaussaal Amstetten. Der Themenabend wurde von der KAB St. Pölten, der ATTAC-Regionalgruppe Mostviertel und dem Verein Südfilmfest gestaltet und fand großen Anklang bei den rund 70 Besucherinnen und Besuchern.

Stellen sie sich vor, Sie erhielten beispielsweise 12 mal im Jahr 1.500 Euro steuerfrei – egal, ob Sie einer Erwerbstätigkeit nachgingen oder nicht? Was würden Sie mit dem Geld, vor allem aber mit Ihrer Zeit anfangen? Lägen Sie den ganzen Tag faul in der Sonne, oder würden Sie sich für die Dinge engagieren, die Ihnen wirklich am Herzen liegen?

Der studierte Volkswirt und Filmemacher Christian Tod hat sich sieben Jahre lang mit dem Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ auseinandergesetzt, und zeigte mit „Free Lunch Society“ die Möglichkeiten einer zukünftigen Umsetzung  auf.
Tod ist – wie die InterviewpartnerInnen in seiner Doku – der Meinung, dass so etwas wie eine erweiterte Grundsicherung in naher Zukunft sicher kommen wird. Mit dem zunehmenden Grad der Automatisierung würden viele Berufsgruppen schlicht und einfach „aussterben“; eine weitaus höhere Arbeitslosenrate als heute wäre zukünftig die Folge.

 

Bei der Vollversammlung  der Allianz für den freien Sonntag wurde das „Sonntags-Bier“, das in Kooperation mit der Stiftsbrauerei Schlägl produziert wird, vorgestellt.
Unter dem Motto „Freier Sonntag – unser Bier“ soll das erfrischende Getränk zum Sympathieträger für die Idee gemeinsamer freier Zeit an 52 Sonntagen im Jahr werden.

Das Sonntags-Bier ist gegen eine Spende von € 30 kartonweise (20 mal 0,33l) erhältlich.

Die Allianz für den freien Sonntag setzt sich gegen die schleichende Aushöhlung des arbeitsfreien Sonntags durch Wirtschaft und Politik ein und daher auch für den Schutz des freien Sonntags vor weiteren Ausnahmen. Bischof em. Maximilian Aichern, Mitbegründer der Sonntagsallianz, richtete einen dringenden Appell an die Politik, um der Menschen willen Ausnahmen vom arbeitsfreien Sonntag klar zu begrenzen.

>> Download Infoblatt "Sonntags-Bier"

 
 

Tag der Arbeitslosen - 30. April  und  Tag der Arbeit - 1. Mai

Mit dem bevorstehenden 1. Mai sind in den nächsten Tagen Arbeit und Arbeitslosigkeit wichtige Themen. Arbeit ist ja mehr als die Erwerbsarbeit, die bezahlte Arbeit zu unserer Existenzsicherung. Sie hat in unserer Gesellschaft so eine zentrale Rolle bekommen, dass vieles im Leben davon abhängt: Einkommen zu haben, versichert zu sein, teilhaben zu können oder ein inneres Selbstwertgefühl zu erleben. Wie geht es dann Menschen, die die Arbeit verlieren, die im Inneren mit Ungewissheit und sinkendem Selbstbewusstsein zurechtkommen müssen oder von außen mit Schuldzuschreibungen oder Vorurteilen konfrontiert werden?

>> Download Gottesdienst Vorschlag

 
 

20 interessierte Frauen aus drei Diözesen (Wien, Linz und St.Pölten) haben teilgenommen. Ab 12. Februar 2018 kann man die Unterstützungserklärung auf den Gemeinden abgeben und wenn bis 12. März 2018, 8401 Unterschriften ö-weit erreicht werden, dann kann es zum Volksbegehren kommen. Unter www.frauenvolksbegehren.at sind die 9 Forderungen zu lesen.

 

Werden Roboter uns die Arbeit abnehmen? Alexa tut es bereits, das Taxi fährt in 10 Jahren allein,der Bus und die Bahn auch. Pflegeroboter kümmern sich um unserWohlbefinden im Alter, sprachgesteuerte Computer ersetzen Rechtsanwälte und Drohnen liefern uns die vom Kühlschrank selbstständig bestellte Ware. Gleichzeitig sind immer mehr Menschen ohne Erwerbsarbeit. Fiktion
 oder bald Realität?  Eine bunte Diskussionrunde stellte sich diesem Thema:  die Softwareentwicklerin Angelika Wurz, der Phliosoph Kai Kraner, Martin Hörmann vom Autohaus Hörmann, Andreas Schneider von der Technischen Alternative und Gewerkschaftssekretär Erich Macho unter der Leitung von Karl Immervoll.

 

Abschied vom "Netzwerk der Solidarität"

Bei einem Mittagessen mit ehemaligen Haupt- und Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des diözesanen „Netzwerk der Solidarität“ fand nach fast 20-jähriger Tätigkeit diese Einrichtung ein Ende.  Das „Netzwerk“ vermittelte in 20 Jahren fast 2000 Menschen wieder an Betriebe. Zumeist waren ältere Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen, aber auch Jugendliche bekamen über diese Einrichtung eine Arbeitsstelle.

 

Einladung zum Studientag am 20. Jänner nach St. Pölten zum Frauenvolksbegehren Neu

20 Jahre ist es her, dass sich fast 650.000 Menschen mit einer Unterschrift für die Gleichstellung von Frauen* in Österreich stark machten. Passiert ist seither wenig bis nichts. Doch von nichts kommt nichts, daher ergreifen wir 2018 erneut unsere Stimmen und fordern Gleichstellung für eine fruchtbare Zukunft in Österreich. Die Referentin, Mag.a Andrea Hladky wird das Thema
Frauen*Volksbegehren neu mit uns durchleuchten.

>> Download Einladung

 
 
 
 

Der 8. Dezember, das Hochfest Maria Empfängnis, ist schon lange für viele kein Feiertag mehr. Tausende Menschen im Handel müssen arbeiten, um den Ansturm in den Geschäften bewältigen zu können. Viele andere nutzen den freien Tag zum ausgedehnten Weihnachtsshopping. Die ersehnte Ruhe und Besinnung im Advent wird von lauter Musik und grellen Lichtern verdrängt.

Es ist paradox, viele Menschen jammern über die hektische, laute Vorweihnachtszeit, andererseits verzichten viele auf einen Feiertag. Die ursprüngliche Idee, des Ruhetages in der hektischen Adventzeit, wird durch wirtschaftliche Interessen mehr und mehr verdrängt.

Die Katholische Jugend, die Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung, die Betriebsseelsorge und das SchülerInnenzentrum H2 machen daher am Tag vor dem Feiertag, dem 7. Dezember, mit einer Kartenverteilaktion in der      St. Pöltner Innenstadt darauf aufmerksam, das der Feiertag besser genutzt werden kann als mit Einkaufen und Arbeiten.
Auch in einigen Einkaufzentren und vielen Pfarren wird mit Plakaten und Aktionskarten für den KAUF NIX TAG hingewiesen.

Denn Menschsein ist mehr als Kaufkraft. Und auch nicht am 24. Dezember!
Link zur Homepage der Katholischen Jugend.

 

Protestaktion für eine "Mindestsicherung, die zum Leben reicht" mit Vertretung der Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung

Das NÖ Armutsnetzwerk und die Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten fordern bei einer Protestkundgebung in St. Pölten heute ein Umdenken der verantwortlichen Landespolitiker/innen: „Eine Mindestsicherung, die zum Leben reicht schafft gesellschaftlichen Mehrwert für alle!“
 
Anlässlich des Jahrestages der Landtagssitzung, am 17.11.2016 in der die Verschärfungen des NÖ Mindestsicherungsgesetzes beschlossen wurden, machen die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten und das NÖ Armutsnetzwerk mit einer Protestkundgebung darauf aufmerksam, dass von einem guten sozialen Netz alle profitieren, die im November letzten Jahres im NÖ Landtag beschlossenen Verschärfungen jedoch vielen Menschen in Niederösterreich Perspektiven nehmen: "Ich habe hier mein Zuhause, ich möchte nicht wieder weg, aber ich weiß nicht mehr wie ich meine Miete und mein Essen bezahlen soll, seit die BMS light (572 Euro) eingeführt wurde“ so eine betroffene alleinstehende Frau. Seit der im November 2016 beschlossene Deckelung der Mindestsicherung sowie den Mindeststandard Integration wissen Betroffene in NÖ oft nicht mehr, wie sie ihr Leben bestreiten sollen. Über ein Drittel der Menschen, die von der Bedarfsorientierten Mindestsicherung leben seien Kinder, in St. Pölten seien es sogar 4 von 10 Bezieher/innen.

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