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Arbeit

 
 
 
 
 

 „Schöne digitale Welt – Fluch und Segen“ - damit beschäftigte sich ein hochkarätiger Studientag der Katholischen Arbeitnehmer/innen-Bewegung (KAB) in der Arbeiterkammer St. Pölten. Die Journalistin Ingrid Brodnig und der Ökonom Stephan Schulmeister orten massive Herausforderungen für Kirche, Politik und Gesellschaft durch die Digitalisierung und deren Missbrauch. Sie sprachen über Chancen und Gefahren für die Demokratie – auch in Hinblick auf die Chancen, die diese noch in den Kinderschuhen steckende Entwicklung mit sich bringe.

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diözese St. Pölten, die im Bereich Kirche und Arbeitswelt tätig sind, können und wollen nicht schweigen zur aktuellen Situation im Bereich der Arbeitsmarktpolitik.

 

Drübergefahren … so der treffende Kommentar im Standard über den gestrigen Beschluss zur Änderung des Arbeitszeit- u. Arbeitsruhegesetzes. Neben dem massiven Protest parteiübergreifend aller AN-Vertretungen hat auch die Bischofskonferenz ihre Einwände gegen dieses Gesetz vorgebracht, welches Verschlechterungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit sich bringt. Die KAB der Diözese St. Pölten hat noch vor der Abstimmung im Parlament an Nationalräte aus unserer Diözese appelliert, gegen die Gesetzesänderung zu stimmen.

 
 
 

Am vergangenen Mittwoch gastierte Christian Tod mit seiner aktuellen Doku „Free Lunch Society – Komm Komm Grundeinkommen“ im Rathaussaal Amstetten. Der Themenabend wurde von der KAB St. Pölten, der ATTAC-Regionalgruppe Mostviertel und dem Verein Südfilmfest gestaltet und fand großen Anklang bei den rund 70 Besucherinnen und Besuchern.

Stellen sie sich vor, Sie erhielten beispielsweise 12 mal im Jahr 1.500 Euro steuerfrei – egal, ob Sie einer Erwerbstätigkeit nachgingen oder nicht? Was würden Sie mit dem Geld, vor allem aber mit Ihrer Zeit anfangen? Lägen Sie den ganzen Tag faul in der Sonne, oder würden Sie sich für die Dinge engagieren, die Ihnen wirklich am Herzen liegen?

Der studierte Volkswirt und Filmemacher Christian Tod hat sich sieben Jahre lang mit dem Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ auseinandergesetzt, und zeigte mit „Free Lunch Society“ die Möglichkeiten einer zukünftigen Umsetzung  auf.
Tod ist – wie die InterviewpartnerInnen in seiner Doku – der Meinung, dass so etwas wie eine erweiterte Grundsicherung in naher Zukunft sicher kommen wird. Mit dem zunehmenden Grad der Automatisierung würden viele Berufsgruppen schlicht und einfach „aussterben“; eine weitaus höhere Arbeitslosenrate als heute wäre zukünftig die Folge.

 

Bei der Vollversammlung  der Allianz für den freien Sonntag wurde das „Sonntags-Bier“, das in Kooperation mit der Stiftsbrauerei Schlägl produziert wird, vorgestellt.
Unter dem Motto „Freier Sonntag – unser Bier“ soll das erfrischende Getränk zum Sympathieträger für die Idee gemeinsamer freier Zeit an 52 Sonntagen im Jahr werden.

Das Sonntags-Bier ist gegen eine Spende von € 30 kartonweise (20 mal 0,33l) erhältlich.

Die Allianz für den freien Sonntag setzt sich gegen die schleichende Aushöhlung des arbeitsfreien Sonntags durch Wirtschaft und Politik ein und daher auch für den Schutz des freien Sonntags vor weiteren Ausnahmen. Bischof em. Maximilian Aichern, Mitbegründer der Sonntagsallianz, richtete einen dringenden Appell an die Politik, um der Menschen willen Ausnahmen vom arbeitsfreien Sonntag klar zu begrenzen.

>> Download Infoblatt "Sonntags-Bier"

 
 

Tag der Arbeitslosen - 30. April  und  Tag der Arbeit - 1. Mai

Mit dem bevorstehenden 1. Mai sind in den nächsten Tagen Arbeit und Arbeitslosigkeit wichtige Themen. Arbeit ist ja mehr als die Erwerbsarbeit, die bezahlte Arbeit zu unserer Existenzsicherung. Sie hat in unserer Gesellschaft so eine zentrale Rolle bekommen, dass vieles im Leben davon abhängt: Einkommen zu haben, versichert zu sein, teilhaben zu können oder ein inneres Selbstwertgefühl zu erleben. Wie geht es dann Menschen, die die Arbeit verlieren, die im Inneren mit Ungewissheit und sinkendem Selbstbewusstsein zurechtkommen müssen oder von außen mit Schuldzuschreibungen oder Vorurteilen konfrontiert werden?

>> Download Gottesdienst Vorschlag

 
 

20 interessierte Frauen aus drei Diözesen (Wien, Linz und St.Pölten) haben teilgenommen. Ab 12. Februar 2018 kann man die Unterstützungserklärung auf den Gemeinden abgeben und wenn bis 12. März 2018, 8401 Unterschriften ö-weit erreicht werden, dann kann es zum Volksbegehren kommen. Unter www.frauenvolksbegehren.at sind die 9 Forderungen zu lesen.

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