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Abschied vom "Netzwerk der Solidarität"

Bei einem Mittagessen mit ehemaligen Haupt- und Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des diözesanen „Netzwerk der Solidarität“ fand nach fast 20-jähriger Tätigkeit diese Einrichtung ein Ende.  Das „Netzwerk“ vermittelte in 20 Jahren fast 2000 Menschen wieder an Betriebe. Zumeist waren ältere Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen, aber auch Jugendliche bekamen über diese Einrichtung eine Arbeitsstelle.

 

Die Katholische Aktion (KA) der Diözese St. Pölten trauert um Julius Felker, der im 69. Lebensjahr stand. „Die kirchliche Sozialinitiative 'Netzwerk der Solidarität' ist unweigerlich mit dem Namen Julius Felker verbunden“, betonen KA-Präsident Armin Haiderer und KA-Generalsekretär Axel Isenbart.

Der St. Pöltner Felker leitete von 1999 bis 2011 das „Netzwerk der Solidarität“, ein Projekt der Katholischen ArbeitnehmerInnen-Bewegung innerhalb der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten. Ziel des „Netzwerkes“ war es, Arbeitslose wieder in eine Beschäftigung zu integrieren. Zumeist waren es ältere Menschen, aber auch viele Jugendliche bekamen über diese Einrichtung eine Arbeit. Dabei griff die diözesane Initiative auf das dichte Netzwerk der Pfarren in Niederösterreich zurück und erhielt Unterstützung von vielen Ehrenamtlichen. Das habe das „Netzwerk der Solidarität“ so einzigartig gemacht, erklären Haiderer und Isenbart.

 

Bei einem Pressegespräch mehrerer kirchlicher Organisation anlässlich des „Tages der Arbeitslosen“ informierte Stefan Heller vom diözesanen „Netzwerk der Solidarität“ über das mögliche Ende dieser Einrichtung. Das „Netzwerk“ vermittelte in 15 Jahren über 1000 Menschen wieder an Betriebe. Zumeist seien es laut Geschäftsführer Heller ältere Menschen gewesen, aber auch viele Jugendliche bekamen über seine Einrichtung eine Arbeit. Dabei griff die diözesane Initiative auf das dichte Netzwerk der Pfarren in Niederösterreich zurück und erhielt Unterstützung von vielen Ehrenamtlichen. Das habe das „Netzwerk der Solidarität“ einzigartig gemacht.
 
„Wir haben die Logik der Kürzungen einfach nicht verstanden“, so Heller, der im November einen Brief des Arbeitsmarktservices erhielt, in dem von der Einstellung der Förderungen die Rede war. Das AMS habe dem Netzwerk eine gute Erfolgsquote bescheinigt, im Jahr 2013 – also in wirtschaftlich schwierigen Zeiten – seien es 45 Prozent gewesen, in den Jahren davor war die Quote noch höher. Das AMS setze zwar die Priorität auf ältere Arbeitslose, unverständlich sei dann noch vielmehr, dass gerade diese „Netzwerk“-Zielgruppe getroffen werde.

 

Wie Sie höchstwahrscheinlich schon aus den Medien erfahren haben, wird das Netzwerk der Solidarität 2015 vom AMS nicht mehr gefördert. Dies ist bedauerlich aber leider für 2015 unumkehrbar. Die Entscheidung wurde von Landesgeschäftsstelle des AMS Niederösterreich getroffen. Wir sind natürlich von dieser Situation selbst überrollt worden. Unsere Beratungsfunktion werden wir bis Ende Dezember weiter durchführen.

 
 

Klosterneuburg, 21.11.2013 (dsp) Im Rahmen einer Festsitzung des Gemeinderates in der Babenbergerhalle wurde Herrn Julis Felker der Sozialpreis der Stadtgemeinde Klosterneuburg verliehen. Bürgermeister Stefan Schmuckenshlager überreichte die Auszeichnung dem langjährigen Leiter des „Netzwerkes der Solidarität“ der Diözese St. Pölten.

 

St. Pölten, 26.04.2013 (dsp) Dass Zehntausende Menschen in Niederösterreich keinen bezahlten Job haben, daran erinnern kirchliche Organisationen im Vorfeld des 1. Mai.

 
 

Seit einem halben Jahr ist der diplomierte Sozialtherapeut Christian Vollmann Leiter des „Netzwerkes der Solidarität“, einer Beschäftigungsinitiative der Diözese St.

 
 

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