Ökumene

 

Bei einem ökumenischen Studientag im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt, bei dem unter anderem die Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung als Mitveranstalterin auftratt, unter dem Titel „Genug für alle. Die Option für die Armen in der Praxis unserer Pfarrgemeinden“ wurde Mut gemacht zum Handeln an der Basis. Grundsätzlich sei – global gesehen - genug für alle Menschen da, aber nicht bei dem Lebensstil, den wir derzeit im Westen pflegen.
 
Magdalena Holztrattner, die Direktorin der Katholischen Sozialakademie Österreichs, fasste den Studientag zusammen: „Genug für alle - bedeutet weniger für uns. Die biblischen Texte, allen voran Jesaja fordern, dass die Gottesliebe sich in der Nächstenliebe erweisen muss und dass Liebe politisch werden muss: Nicht mehr betteln, sondern gerechte Strukturen schaffen.“ Die „Option für die Armen" sei der rote Faden des Evangeliums. Sie rief zu einem zukunftsfähigen persönlichen Lebensstil auf, der „ein weniger als mehr" wahrnehme. Das „eigene Genug“ habe eine gesellschaftsfördernde Wirkung. Wichtig sei dabei immer wieder den Alltag zu unterbrechen, sich einmal am Tag zu fragen: "Wofür lebe ich, was will ich von Herzen gerne tun, wofür bin ich dankbar?“ Mit so einer Haltung könne die destruktive Konsumhaltung überwunden werden und Lebensfreude wachsen.

 
Die "Option für die Armen" in der Praxis unserer Pfarrgemeinden
Ökumenischer Studientag am 17. November von 16 - 21 Uhr im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten

mit Martin Schenk (Diakonie), Bischof Andrej (Serb.-orth. Kirche), Magdalena Holztrattner (ksoe) und vielen Best Practice Beispielen: Obdachlosigkeit (Emmaus), Nothilfe in Pfarren (Caritas), Grundeinkommen (KAB-BS), Flüchtlingsbetreuung (evang. KIrche)

Mit dem Sozialwort von 2003 hat der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) einen Meilenstein gesetzt. Mit der Arbeitshilfe „Solidarische Gemeinde“ fasste der ÖRKÖ die Ergebnisse des Prozesses „Sozialwort 10+“ zusammen und machte sie für die Arbeit der Pfarrgemeinden fruchtbar. Sie werden ermutigt, die „Option für die Armen“ in der Praxis zu leben. Es ist genug für alle da.

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Einladung zum Einkehrtag
Samstag, 11. März 2017 - 9:00 bis 17:00

" Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemandem untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan." (Martin Luther) Vor 500 Jahren, im Jahr 1517, hat der Augustiner Mönch Martin Luther 95 Thesen gegen den Ablasshandel veröffentlicht. Freiheit und Verantwortung", das war die Haupt-Botschaft der Reformatoren an das christliche Volk. Was "Freiheit und Verantwortung" für evangelische und katholische Christinnen und Christen in Österreich heute bedeuten kann, wollen wir mit Impulsen und Gruppenarbeit gemeinsam erarbeiten.

 

St. Pölten, 21.02.2013 (dsp) Am ersten Freitag im März feiern Christinnen und Christen in über 170 Ländern den Weltgebetstag (WGT) der Frauen – so auch in der Diözese St. Pölten.

 
 

St. Pölten, 10.01.2013 (dsp/kap) Im Zeichen des Einsatzes für eine gerechtere und friedvollere Welt steht die diesjährige „Weltgebetswoche für die Einheit der Christen“ vom 18. bis 25. Jänner.

 

St. Pölten, 06.01.2013 (dsp) Die Kirchen in Österreich feiern am 17. Jänner den „Tag des Judentums“.

Ökumenisches Sozialwort

Dieses Dokument, das im Advent 2003 von 14 christlichen Kirchen in Österreich gemeinsam veröffentlicht worden ist, versucht aus christlicher Sicht wichtige Impulse zu geselleschaftspolitischen Themen zu geben.
Sozialwort als Word-Text

Hände alt und jungFoto: Stock

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Ökumenischer Gottesdienst

 

Wien-St.Pölten, 13.09.2012 (KAP) Die "sichtbaren Widersprüche in der Gesellschaft", die in der "Gefahr der Oberflächlichkeit" steht, sind gemeinsame Herausforderungen für Politik und Kirchen: Das b

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