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Soziales

 

„Menschen, die es ohnehin schon schwer haben, wird noch mehr genommen!“, mit diesem Appel wendet sich Barbara Bühler, Obfrau des NÖ Armutsnetzwerks, einem Netzwerk aus 23 Organisationen aus ganz Niederösterreich (unter anderem die Kath. Aktion der Diözese St. Pölten), am Mittwoch, dem 27. März  an die Öffentlichkeit. Der Gesetzesentwurf zur „Sozialhilfe neu“ wird voraussichtlich im Mai im Nationalrat behandelt, danach obliegt es den Ländern Ausführungsgesetze zu beschließen. Aus der Bedarfsorientierten Mindestsicherung wird die „Sozialhilfe neu“.
Eine einheitliche Regelung der Mindestsicherung ist aus Sicht des NÖ Armutsnetzwerks zwar sinnvoll, wenn diese bundeseinheitliche Regelung dem Anspruch der Vermeidung und Bekämpfung sozialer Notlagen gerecht wird. „Den vorliegenden Gesetzesentwurf betrachten wir jedoch mit großer Sorge“, so Bühler.

 

Die NÖ Armutskonferenz, zu der auch die Caritas der Diözese St. Pölten und die Katholische Aktion gehören, warnt vor dem „Rütteln der Grundmauern sozialer Sicherheit“ in Österreich.

Es geht uns alle an, wenn System der sozialen Sicherheit abgebaut werden. Weil wir wissen nicht, ob wir nicht irgendwann in unserem Leben darauf angewiesen sind, diese Systeme in Anspruch nehmen zu müssen.“ Mit diesen Worten warnte Barbara Bühler, Sprecherin der Arbeitsgruppe Arbeitsmarktpolitik und Obfrau des NÖ Armutsnetzwerks, vor „dem Rütteln an den Grundmauern sozialer Sicherheit“. Im Rahmen einer Pressekonferenz am 24. Jänner in St. Pölten zeigten sich die Mitglieder der NÖ Armutskonferenz in Österreich besorgt, dass die sozial Schwachen in Österreich ausgegrenzt werden würden. Leistungen wie das Arbeitslosengeld, die Notstandshilfe, Krankengeld, die Bedarfsorientierte Mindestsicherung seien solche Grundmauern sozialer Sicherheit, die auch in schwierigen Zeiten Halt geben, so Bühler. Doch dieses Fundament sehe man zunehmend in Frage gestellt.

>> Link zu einem Film-Beitrag auf SchauTV

 

Aufgaben der Krankenkasse - bisher und in Zukunft
Einladung zum Gebietsgespräch am Mittwoch, 30. 1. 2019 um 19 Uhr, Hotel Restaurant Gürtler, Amstetten
Referent: Mag. Jan Pazourek, Generaldirektor der NÖ-Gebietskrankenkasse

>> Download Einladung

 

Drübergefahren … so der treffende Kommentar im Standard über den gestrigen Beschluss zur Änderung des Arbeitszeit- u. Arbeitsruhegesetzes. Neben dem massiven Protest parteiübergreifend aller AN-Vertretungen hat auch die Bischofskonferenz ihre Einwände gegen dieses Gesetz vorgebracht, welches Verschlechterungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit sich bringt. Die KAB der Diözese St. Pölten hat noch vor der Abstimmung im Parlament an Nationalräte aus unserer Diözese appelliert, gegen die Gesetzesänderung zu stimmen.

 

Als Weiterführung des Sozialwortes der christlichen Kirchen wurde die Initiative "Christlich geht anders" von der KSÖ und vielen weiteren Organisationen/Institutionen initiiert. Auch wir als KAB St. Pölten unterstützen diese.

>> Link zu Christlich geht anders

 

Mostviertler Gespräche am 2. Februar 2017

Dr. in Michaela Moser sprach es klar und deutlich aus – und trotzdem reicht es nicht für alle. Weil es falsch verteilt ist!
Armut bedeutet mehr als einen Mangel an Geld!
Armut macht krank!
Armut macht einsam!
Armut macht ohnmächtig!
Armut nimmt die Zukunft!
Armut wird vererbt!
Armut ist Manges an Chancen!

Und die Armut wächst – die Kluft geht immer weiter auseinander.
Aber warum wird diese Kluft akzeptiert: Michaela Moser versuchte mit eiem Witz aus England die Situation zu verdeutlichen:
Ein Angestellter, der sich zum Mittelstand zählt, ein Investmentbanker und eine Mindestsicherungsbezieherin sitzen am Tisch mit einem Teller mit 10 Keksen: Der Investmentbanker nimmt sich selbstverständlich 9 Keks und sagt zum Mittelständler: Pass auf, sie nimmt dir dein Keks weg!
Mehr zum Referat hier zum downloaden.

Arbeitskreise

Sozialpolitischer Arbeitskreis

Der Sozialpolitische Arbeitskreis trifft sich immer wieder um an Themen weiterzuarbeiten. Das Thema "Arbeitswelt für Menschen mit Behinderung" wurde am Studientag am 11. April 2015 von verschiedenen Seiten beleuchtet und diskutiert. Das sozialpolitische Team wird sich mit den erarbeiteten Fragestellungen und Forderungen weiterbeschäftign. Nun sind die Forderungen, die beim Studientag entstanden sind, fertig ausformuliert und können hier nachgelesen werden.

 

Der renommierte, österreich-weit ausgeschriebene Papst Leo-Sozialpreis 2015 wurde am 15. Mai bei einem Festakt in Horn an Betriebseelsorger Karl Immervoll und an das Sozialprojekt Le+O der Caritas der Erzdiözese Wien vergeben. Immervoll nimmt sich seit Jahrzehnten ideenreich besonders um die Bewohner des Waldviertler Grenzlands an, Le+O betreut und berät Hilfsbedürftige und Ausgegrenzte in Wien und im Umland. Seit 1987 vergibt die Papst-Leo-Stiftung in zweijährigem Abstand zwei Preise für besondere Verdienste um die Katholische Soziallehre, die derzeit mit je 1.800 Euro dotiert sind. Die Preisträger 2015 haben sich im Sozialbereich bewährt und setzen damit die Katholische Soziallehre in der Praxis um. Der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng überreichte die Auszeichnungen an die Preisträger.

 

Der Sozialpolitische Arbeitskreis trifft sich immer wieder um an Themen weiterzuarbeiten. Das Thema "Arbeitswelt für Menschen mit Behinderung" wurde am Studientag am 11. April 2015 von verschiedenen Seiten beleuchtet und diskutiert. Das sozialpolitische Team hat sich bei einem Treffen mit den erarbeiteten Fragestellungen und Forderungen weiterbeschäftigt und spätestens im Herbst werden diese dann präsentiert.

>> Download Protokoll Studientag "Arbeitswelt für Menschen mit Behinderung"

 

Kirchliche Organisationen der Diözese St. Pölten engagieren sich entschieden gegen das Transatlantische Handelsabkommen TTIP. TTIP diene nur einem sehr kleinen Teil der Menschen, so Erwin Burghofer von der Katholischen ArbeitnehmerInnen-Bewegung der Diözese St. Pölten. Die Grundsätze der christlichen Soziallehre würden nicht annähernd bedacht. „Das größtmögliche Wohl aller, Gemeinwohl, Gerechtigkeit sowie Demokratie sind jedweder Handels- oder Zollerleichterung voran zu reihen“. Kritisiert wird, dass das Abkommen kaum positive Auswirkungen, aber "verheerende soziale Folgen" mit sich bringen würden.

 

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