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Aktuelles

 

Die diesjährigen Preisträger sind Schwester Karina Beneder aus Zwettl, Mag. Josef Gruber aus St. Pölten und Dr. Josef Mautner aus Salzburg. Die Papst-Leo-Preise werden in zweijährigem Abstand für besondere Verdienste um die Kath. Soziallehre vergeben. Die Preisträger wurden aus zahlreichen Einreichungen aus ganz Österreich vom Kuratorium der Papst-Leo-Stiftung in geheimer Abstimmung ausgewählt. 

Es sind dies Schwester Karina Beneder für von ihr geschaffene Projekte in Peru und Ghana, aber auch wegen ihres unermüdlichen Einsatzes für Gerechtigkeit, Frieden und Umweltschutz. Sie befindet sich derzeit in ihrem Heimatkloster in Zwettl. Zweiter Preisträger ist der Salzburger Dr. Josef Mautner, der sich beruflich und privat sein ganzes Leben für die Umsetzung der Katholischen Soziallehre in Theorie und Praxis eingesetzt hat. Auf ihn gehen unter anderem die Schaffung der Integrationsplattform des Landes Salzburg, die Gründung eines Runden Tisches für Menschenrechte und einer Anti-Diskriminierungsstelle in Salzburg zurück. Dem Betriebsseelsorger Mag. Josef Gruber aus St. Pölten, dem dritten Preisträger, war die Versöhnung von Arbeitnehmerschaft und Kirche ein besonderes Anliegen, er gründete Jugendgruppen und unternahm Arbeitseinsätze in diversen Großbetrieben, nahm sich um Gastarbeiter, später um Flüchtlinge an und schuf hauptverantwortlich das „Fest der Begegnung“ am St. Pöltner Rathausplatz.

Sr. Karina Beneder
 

Die Referentinnen Angela Pfister (Volkswirtin ÖGB) und Iris Frey (Attac) informierten bei der österreichweiten online-Bundeskonferenz der Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung über intransparente und von massivem Industrielobbying geprägte Verhandlungen, in denen die Interessen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen kaum zum Zug kommen. „Der Schutz sozialer Rechte, der Umwelt und des Klimas ohne Ausbeutung muss das vorrangige Ziel künftiger Abkommen sein, damit diese den ArbeitnehmerInnen und der Umwelt dienen“, so Angela Pfister. Das betrifft aktuell das EU-Mercosur-Abkommen, bei dem es entscheidend darauf ankommen wird, ob die österreichischen Bundesregierung am Parlamentsbeschluss mit einer klaren Ablehnung festhält.

 
 

Am letzten Freitag war mit der Münsteraner Sozialwissenschaftlerin Heimbach-Steins der letzte Teil der Online-Reihe „Soziallehre am Punkt“ zum Thema „Subsidiarität“. Die Corona-Pandemie stellt das Verhältnis von Eigenverantwortung und staatlicher Hilfe und Verantwortung auf eine neue Weise auf die Probe. Darauf weist Prof. Marianne Heimbach-Steins, Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Münster, hin. Die sechste und letzte Veranstaltung dieser Reihe ist dem Thema „Subsidiarität“ gewidmet, jenem Prinzip, wonach die größere und umfassendere - politische, gesellschaftliche, kirchliche - Einheit dazu verpflichtet ist, der kleineren Einheit Hilfe zu leisten, wo diese nicht in der Lage ist, sich selbst zu helfen. 

>> Die sechs einstündigen Gespräche von „Soziallehre am Punkt“ sind weiter im Netz abrufbar unter: www.youtube.com/BildungszentrumSB

 

Zum 3. März 2021 - „Internationaler Tag des freien Sonntags“ Sonntagsallianz präsentiert aktuelle Meinungsumfrage: 60% der ÖsterreicherInnen brauchen den Sonntag zum Erholen Eine aktuelle Meinungsumfrage zur Bedeutung des arbeitsfreien Sonntags in Österreich zeichnet ein klares Bild: Müde von lockdowns, Sorgen über Gesundheit und Finanzen, verstärkten Betreuungspflichten und Homeoffice zeigt die heimische  Bevölkerung eine klare Zustimmung zu Erholung und arbeitsfreier Zeit an Sonntagen.