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8. Dezember - Aktion zum kauf-nix-Tag

Für viele ist der 8. Dezember, das Hochfest  Maria Empfängnis, kein Feiertag mehr – sie müssen arbeiten! Vor allem im Handel ist es fast undenkbar geworden, an einem der einkaufsstärksten Tage im Jahr nicht zu öffnen. Vielen wird wertvolle Feier- und Freizeit genommen.

Die KJ setzt sich gemeinsam mit der KAB (Kath. ArbeitnehmerInnenbewegung), dem SchülerInnenzentrum H2 und der KA (Kath. Aktion) für die Menschen im Handel ein und fordert die Menschen gleichzeitig dazu auf, den Feiertag im Kreise der Familie und nicht im Shoppingcenter zu verbringen.

Daher gibt es am 7. Dezember eine Straßenaktion in der St. Pöltner Innenstadt, wo wir die Menschen ganz klar dazu auffordern, am Tag darauf, am Feiertag, nicht einkaufen zu gehen. Passend dazu gibt es Freecards, auf denen wir pro Farbkarte Aspekte des Feiertages für alle herausheben.

…denn Menschsein ist mehr als Kaufkraft! Die Freecards kann man bei der Katholischen Jugend per Mail ( kj@kirche.at ) bestellen oder auf der Homepage www.katholische-jugend.at/stpoelten downloaden.

„Eine Kirche ‘im Aufbruch’ ist eine Kirche mit offenen Türen.” (Papst Franziskus)

Für viele bedeutet Weihnachten nur mehr ein paar freie Tage, viel Geld für Weihnachtsgeschenke auszugeben und sich mit Menschenmassen durch Einkaufsstraßen zu drängen.

Wir wollen diesen Weihnachtsstress und das Einkaufen am Feiertag in Frage stellen und Alternativen bieten. Die offenen Kirchen sollen ein Angebot sein, an diesem Tag Orte abseits von Hektik und Einkaufstrubel zu finden. Der Katholischen Aktion ist es seit langem ein Anliegen, durch verschiedene Aktionen (vom Nikolaus, der eine Frohbotschaft und keine Drohbotschaft bringt, über Barbarafeiern der KAB, oder dem Adventkalender für Erwachsene von der Aktion „Sei so frei“ bis hin zu der Friedensbotschaft der Sternsinger, ….) zu helfen, die Advent- und Weihnachtszeit neu zu entdecken und hinzuweisen, dass es uns dabei um ein Fest des Friedens, der Liebe und der Geburt Jesu Christi geht.  (www.ka-wien.at)

Unterschriften-Aktion zur Wiedereinführung des Feiertages 1955
In Österreich hat der Feiertag am 8. Dezember eine Jahrhunderte alte Tradition, die bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurückreicht. In der NS-Zeit wurde der Feiertag am 8. Dezember abgeschafft. Nach Ende des Krieges führte eine von Hunderttausenden getragene Unterschriften-Aktion zur Wiedereinführung des Feiertages. Der Nationalrat beschloss im Jahr 1955, dass der 8. Dezember wieder als Feiertag begangen werden soll – als Dank für die wiedererlangte Freiheit Österreichs.

In einer Zeit, wo die Wirtschaftslage gar nicht rosig war, leistete sich Österreich diesen Feiertag. In den vergangenen Jahren sorgt die Erlaubnis zum Offenhalten der Geschäfte am 8. Dezember immer wieder für Debatten. (KAP)
 (www.ka-wien.at)