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Ein Leben für die Arbeitssuchenden: Katholische Aktion trauert um Julius Felker

Die Katholische Aktion (KA) der Diözese St. Pölten trauert um Julius Felker, der im 69. Lebensjahr stand. „Die kirchliche Sozialinitiative 'Netzwerk der Solidarität' ist unweigerlich mit dem Namen Julius Felker verbunden“, betonen KA-Präsident Armin Haiderer und KA-Generalsekretär Axel Isenbart.

Der St. Pöltner Felker leitete von 1999 bis 2011 das „Netzwerk der Solidarität“, ein Projekt der Katholischen ArbeitnehmerInnen-Bewegung innerhalb der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten. Ziel des „Netzwerkes“ war es, Arbeitslose wieder in eine Beschäftigung zu integrieren. Zumeist waren es ältere Menschen, aber auch viele Jugendliche bekamen über diese Einrichtung eine Arbeit. Dabei griff die diözesane Initiative auf das dichte Netzwerk der Pfarren in Niederösterreich zurück und erhielt Unterstützung von vielen Ehrenamtlichen. Das habe das „Netzwerk der Solidarität“ so einzigartig gemacht, erklären Haiderer und Isenbart.

In allen zehn Netzwerkgemeinden konnte mit Hilfe von Julius Felker seit der Gründung über 2.000 Arbeitssuchende erfolgreich wieder in eine Beschäftigung integriert werden. Auch innerhalb der Diözese würdigten ihn viele als Mentor.
Einst Manager bei einem internationalen Konzern, Geschäftsinhaber, dann kurzzeitig arbeitslos, hat sich Julius Felker unermüdlich für arbeitslose Personen eingesetzt. Auch nach seiner Pensionierung hat er selbstverständlich ehrenamtlich im Netzwerk mitgearbeitet, seine langjähriger Erfahrung, Kompetenz und Mitmenschlichkeit eingebracht.

Die Verabschiedung ist am kommenden Donnerstag, 3. September, um 14 Uhr am Städtischen Friedhof St. Pölten.