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KAB-Frauen reisten ins Ländle

Vom 4. bis 7. Juni 2015 fand die erste KAB-Frauenreise des Arbeitskreis Frauen der KAB der Diözese St. Pölten statt.
In Dornbirn  begrüßte uns der Vorarlberger KAB-Sekretär Reinold Diem. Die Vorarlberger KAB funktioniert auf Vereinsbasis, sie haben ca. 1400 Mitglieder. Das Büro wird mit 3 Teilzeitangestellten geführt und ist in Götzis. Sie haben verschiedene Angebote, vor allem Kreativ- und Reiseangebote. Finanzielle Unterstützung erhalten sie bei der Karfreitagsaktion, von  Sponsoren wie z. B. die Fa. Blum.
Bei der Stadtführung, erfuhren wir die wichtigsten Plätze und Daten von Dornbirn.

Die Arbeiterkammer Feldkirch war die nächste Station. Frau Dr. Brigitte Hutterer führte uns durch das Haus und erzählte uns vieles über die derzeitige Situation der Frauenbeschäftigung in Vorarlberg.

Nächster Programmpunkt war die Moschee vom Verein ATIB (türkischer Kulturverein). Wir wurden von den muslimischen Frauen sehr herzlich empfangen und mit typisch türkischen Mehlspeisen bewirtet. Anfangs waren die Frauen etwas zurückhaltend, aber mit der Zeit konnten wir sehr offen mit ihnen sprechen. Eine davon, war eine islamische Religionslehrerin, sie konnte uns wirklich viel Wichtiges über ihre Religion erklären. Wir haben gesehen, dass es viele Übereinstimmungen von der Bibel mit dem Koran gibt.

Am nächsten Tag ging es in die Schweiz nach  St. Gallen. Der Dom und das Textilmuseum standen am Programm. Auch ohne Führung haben wir viel, über Stickereien und die Textilindustrie erfahren. Eine Sonderschau war dem traditionellen Kinderfest gewidmet.

Zurück in Österreich, haben wir nachmittags noch eine Wanderung vom Bödele auf die Rotenbachalpe unternommen.
Wir waren alle begeistert von der Natürlichkeit und dem einfachen Leben auf der Alm.

Bei der Heimreise am Sonntag, erwartete uns noch ein Highlight in Innsbruck, das Sozialprojekt Waldhüttl. Es ist ein ehemaliger Bauernhof mit angrenzendem Grund, der dem Stift Wilten gehört. Hier können seit 2012 Romas aus der Slowakei, Rumänien und Bulgarien für einige Zeit wohnen. Sie sind vornehmlich mit dem Straßenzeitungskauf beschäftigt. Alle drei Wochen fahren sie in ihre Heimat zurück, um mit den bescheidenen Einkünften, ihre Familien zu unterstützen.
Das Projekt wird hauptsächlich von Jussuf Windischer und seiner Frau Veronika betreut. Die Bewohner und Bewohnerinnen bauen selber Gemüse und Obst an, haben Enten und Hühner zu betreuen. Sie besuchen Deutschkurse und sind sehr froh in unserem Land eine Zeit lang leben zu dürfen. Dank an Klaus Christler (Vinzigemeinschaft), der uns diesen Kontaktbesuch ermöglicht hat.

Eine weitere Frauenreise in etwa zwei Jahren ist in Planung – Ziel die Schweiz.