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Lesereise „Vom Kongo nach Europa“

Emmanuel Mbolela gibt Einblicke in das Schicksal tausender Geflüchteter – Buchpräsentationen in Wels, Vöcklabruck, Traun, Steyr und Melk
16.11.2017, 18:00, AK Saal, Hummelstraße 1, 3390 Melk
Emmanuel Mbolela wurde 1973 in der Demokratischen Republik Kongo geboren. Er studierte in seiner Heimatstadt Mbuji-Mayi Ökonomie, musste jedoch nach kurzer Haft aus politischen Gründen 2002 das Land verlassen.
In seiner autobiographischen Erzählung „Mein Weg vom Kongo nach Europa“ schreibt er über seine politische Aktivität im Kongo und die brutale Repression staatlicher Sicherheitsorgane, die ihn in die Emigration zwingt. Er berichtet auf eindrückliche Weise von der Gewalt und Ausbeutung während der Flucht. >> Einladung

Quer durch die Sahara gelangt er bis nach Marokko, wo er eine Organisation kongolesischer Flüchtlinge mitbegründet. Nach vier Jahren kann er in die Niederlande ausreisen, als neue Erfahrung erweisen sich dort die extrem ausbeuterischen Arbeitsbedingungen, denen vor allem migrantische Arbeitskräfte unterliegen. Bei seinen Lesungen gibt er damit Einblick in das Schicksal tausender Geflüchteter, liefert politische Analysen, zeigt Repressionsmaßnahmen auf und verdeutlicht, dass Ausbeutung und prekärste Lebensumstände selbst in Europa kein Ende finden.
Die Buchpräsentation findet auf Französisch statt, mit Übersetzung ins Deutsche vom Herausgeber des Buches, Dieter Alexander Behr.