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Die Schönheit des Burgenlandes erleben - KAB-REISE im Juni 2018 ins Dreiländereck - Ungarn - Slowenien - Österreich

In gewohnter Weise begleitete uns Karl Ebner, perfekt vorbereitet durch das Burgenland. Wir fuhren vom Norden in den Süden und konnten uns von der Schönheit und Unterschiedlichkeit dieses Bundeslandes überzeugen. Vom flachen Seengebiet über die Weinberge, zu dicht bewaldeten Hügellandschaften. Der erste Besuch galt der Burg Forchtenstein. Diese Burg wurde nie von Feinden eingenommen, daher ist sie ziemlich unversehrt geblieben. Wir erfuhren viel über das Fürstengeschlecht Esterhazy und haben große Waffenansammlungen besichtigt.
Nächste Station war ein Besuch in Schattendorf, wo wir in der Schuhmühle, eine wunderbar renovierte Mühle, die auch als Veranstaltungszentrum genützt wird, vom ehemaligen Bürgermeister empfangen wurden. Er erklärte uns die Geschichte, wie es zu den Schüssen in Schattendorf gekommen ist, wo 1927 zwei unschuldige Menschen getötet wurden.
Das Felsenmuseum in Berndorf, war unser Ziel am zweiten Tag. Hier konnten wir den unterirdischen Stollen besichtigen wo jahrelang Serpentin abgebaut wurde. Im Museum konnten wir Kunstwerke und den wunderschönen Steinschmuck u.v.a. aus Serpentin besichtigen.

Leider hatten wir einen Notfall, Anni Großalber ist so unglücklich gestürzt, dass sie sich den Oberarm gebrochen hatte und ins KH Oberwart musste und abends dann von ihrer Tochter abgeholt wurde. Wir wünschen Anna alles Gute für ihre Genesung! Als nächstes war der Kurort Bad Radkersburg angesagt. Hier besichtigen wir die nette Altstadt mit den bunten Häusern und die Johanneskirche. Auch hier gingen wir fast über die Grenze. Bei der Mur-Brücke konnten wir nach Slowenien sehen. Damals war die Grenze genau in der Mitte der Mur.
Weiter ging es nach Heiligenbrunn, wo wir alle Wasser von der Heilquelle  getrunken haben und die Augen gewaschen haben. Dieses Wasser soll gut für Augen- und Nierenleiden sein. Oberhalb ist eine Kapelle für den Heiligen Ulrich errichtet worden und es pilgern viele Leute hier her.
Wir konnten auch die schönen alten strohgedeckten Kellerhäuser besichtigen, die mehr als 200 Jahre alt sind. Sie sind auf Lehmboden gebaut und bis heute gut erhalten. Dann durften wir zur Uhudlerverkostung gehen. Die Meinungen gingen auseinander, als es um den Geschmack dieser Weinsorte ging.
Im Dorfmuseum in Mönchhof waren viele alte Häuser und Hausrat zu besichtigen. Manche haben sich in ihre Kindheit zurückversetzt gefühlt. Leider war etwas zu wenig Zeit um alles genau zu betrachten.  Danach ging es nach Frauenkirchen, wo uns P. Franz eine schöne Messe gehalten hat. Als letztes Ziel war die Landeshauptstadt Eisenstadt dran. Ein Eisenstädter KAB-Kollege führte uns. Bei einer Buschenschank in Großhöflein konnten wir uns noch stärken und dann ging es müde auf die Heimreise durch das Triesting und Gölsental. Es war eine sehr schöne, interessante, aber auch anstrengende Reise.
Margarete Bliem