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Liebe Freunde und Freundinnen der KAB!

"2020 erleben wir ein Osterfest, das für mehrere Generationen im Gedächtnis bleiben wird“, so formulierte es ein Redakteur in den letzten Tagen in einem Printmedium. Diesem Satz kann man (leider) nur zustimmen, jeder erlebt die Auswirkungen je nach seinem persönlichen Umfeld natürlich unterschiedlich. Auch wir als KAB sind natürlich von den Einschränkungen massiv betroffen. Es müssen Veranstaltungen kurz- und mittelfristig abgesagt werden. Es stellt sich dann die Frage, ob sie auf den Herbst oder erst in das nächste Jahr verschoben werden sollen. Aus jetziger Sicht werden wir diese Entscheidungen im richtigen zeitlichen Abstand treffen - in Abhängigkeit von den jeweiligen Entwicklungen.

In diesen Zeiten ist der Zusammenhalt der Gesellschaft massiv gefordert. In erster Linie denken wir an die Menschen, deren Gesundheit beeinträchtigt ist oder die in Lebensgefahr sind. Wir wollen für sie beten und die Verstorbenen miteinschließen, wie es im KAB-Gebet auch ausgedrückt wird. Weiters hat natürlich die Corona Krise große Auswirkungen auf die Arbeitsplätze und auf die Wirtschaft allgemein. Es ist gut, dass die Regierung dazu entsprechende Mittel zur Verringerung der Folgen bereitstellen wird. Diese werden aber bei weitem nicht ausreichen. Die Frage der gerechten Verteilung von Arbeit und Einkommen muss in diesem Zusammenhang wieder neu gestellt werden. Wir erleben auch wieder die „Auferstehung“ der Sozialpartnerschaft. Innerhalb weniger Tage haben Gewerkschaft, AK und Wirtschaftskammer das bewährte Modell der Kurzarbeit weiterentwickelt. 

Im Morgenjournal hat letztens der Bundespräsident gesagt: ”Die Krise wird vorübergehen und es werden wieder bessere Zeiten kommen”. Diesem Satz wollen wir ebenso, siehe oben, zustimmen. In diesem Sinne wünscht euch die KAB-Leitung noch besinnliche Kartage und ein frohes, gesegnetes Osterfest.