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Tag der Arbeitslosen, 30. April

Wir kennen alle den Tag der Arbeit am 1. Mai. Ist uns auch der Tag der Arbeitslosen, den wir am 30. April begehen, ein Begriff? Die Zahl der Personen ohne Erwerbsarbeit ist seit Beginn der Corona-Krise erschreckend gestiegen. Es wird befürchtet, dass hinterher nicht alle wieder eingestellt werden. Machen wir uns bewusst, dass Arbeitslosigkeit immer ein konkretes Schicksal bedeutet. Sind wir diesem Schicksal hilflos ausgeliefert? Es gibt ein Grundrecht auf Arbeit und auf ein lebenswürdiges Einkommen. Arbeitslosigkeit führt aber oft in die Armut und lässt diese Menschen an ihrem Selbstwert zweifeln. Das Sozialwort der christlichen Kirchen in Österreich spricht davon, dass „Erwerbsarbeit einen prägenden Teil der Identität einer Person“ darstellt. Neben den persönlichen Auswirkungen stellt eine hohe Arbeitslosigkeit eine Gefahr für den Zusammenhalt der Gesellschaft dar. Populisten und radikale Parteien bekommen dadurch immer mehr Anhänger. Für uns Christen ist es daher Pflicht, sich dafür einzusetzen, dass jeder Mensch Zugang zu „guter“ Arbeit mit einem ausreichenden Einkommen hat. (red. kirche bunt)

>> Link zum Download zur Hauskirche aus der Kirche bunt 17/2020

Die Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung lädt am 30. April über Youtube zu einem Online-Gottesdienst ein. Der genaue Link wird an dieser Stelle noch bekannt gegeben.