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Online-Reihe „Soziallehre am Punkt“

Am letzten Freitag war mit der Münsteraner Sozialwissenschaftlerin Heimbach-Steins der letzte Teil der Online-Reihe „Soziallehre am Punkt“ zum Thema „Subsidiarität“. Die Corona-Pandemie stellt das Verhältnis von Eigenverantwortung und staatlicher Hilfe und Verantwortung auf eine neue Weise auf die Probe. Darauf weist Prof. Marianne Heimbach-Steins, Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Münster, hin. Die sechste und letzte Veranstaltung dieser Reihe ist dem Thema „Subsidiarität“ gewidmet, jenem Prinzip, wonach die größere und umfassendere - politische, gesellschaftliche, kirchliche - Einheit dazu verpflichtet ist, der kleineren Einheit Hilfe zu leisten, wo diese nicht in der Lage ist, sich selbst zu helfen. 

>> Die sechs einstündigen Gespräche von „Soziallehre am Punkt“ sind weiter im Netz abrufbar unter: www.youtube.com/BildungszentrumSB

Die Online-Reihe „Soziallehre am Punkt“ startete am 19. Februar. Ihr Ziel war und ist es, zentrale Inhalte der Katholischen Soziallehre und der beiden Sozialenzykliken von Papst Franziskus – „Laudato si“ und „Fratelli tutti“ – zu vermitteln und daraus Wege für die Bewältigung der gegenwärtigen Krisen und Herausforderungen zu suchen. Veranstalter sind die Katholischen Bildungswerke (KBW) der Erzdiözese Wien und der Diözese St. Pölten, gemeinsam mit der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), dem Forum Zeit und Glaube (Wien) und in Kooperation mit der Wochenzeitung „Die Furche“. Die bisherigen Themen waren Nachhaltigkeit, Personalität, Gerechtigkeit, Solidarität und Menschwürde. Die Gesprächspartner*innen waren Magdalena Holztrattner, frühere Direktorin der Katholischen Sozialakademie Österreichs, der Waldviertler Theologe Karl Immervoll, der Wiener christliche Philosoph Prof. Hans Schelkshorn, die Vorsitzende der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Österreich (KABÖ), Anna Wall-Strasser, der Wiener Moraltheologe Prof. Gunter Prüller-Jagenteufel und die Innsbrucker Theologin Prof. Michaela Quast-Neulinger.