Banner Logo Katholische ArbeitnehmerInnenbewegung
 
 

Arbeitslos

 
Arbeitslosenmesse 2021

Der 30.4. wurde der Tag der Arbeitslosen und am 1. 5. der Tag der Arbeit begangen. Arbeit haben und eine gute Arbeit haben, durchzieht das Leben des Menschen. Durch die Corona Krise sind viele Menschen arbeitslos geworden, befinden sich in Kurzarbeit oder müssen um ihre Arbeitsstelle bangen. Das will die KAB der Diözese St. Pölten gemeinsam mit der Betriebsseelsorge Oberes Waldviertel in der heurigen Arbeitslosenmesse thematisieren. Die Messe wurde am 23.4 um 17 Uhr am Schrottplatz der Firma Rammel in Nondorf bei Gmünd aufgenommen.  Die Messe wurde von Dechant Herbert Schlosser und Pfarrer Andreas Sliwa zelebriert . Am youtube-Kanal "Sehen-urteilen-handeln-feiern" können Sie die Messe jederzeit mitfeiern.
>> Link zum Video

 

 Mit der Aktion "Weniger Geschenke - Mehr Platz zum Kuscheln" macht die Katholische ArbeitnehmerInnenbewegung der Diözese St. Pölten auf den verantwortungsvollen Umgang mit finanziellen Mitteln aufmerksam. 10.000 Menschen pro Jahr müssen in Österreich Privatkonkurs anmelden, weil sie sich mit Krediten und Darlehen übernommen haben und diese nicht mehr zurückzahlen können. Im Jahr 2020 wird die Situation durch die gestiegene Arbeitslosigkeit rund um das Thema Pandemie noch verstärkt.

"Die Adventzeit und die Zeit des Weihnachtsfestes sind heuer anders als die Jahre davor. Corona beschäftigt uns alle noch immer. Lokale müssen noch geschlossen halten. Viele Menschen müssen Einschnitte in ihrem Einkommen hinnehmen, weil sie arbeitslos geworden sind oder auf Kurzarbeit geschickt wurden. Große Familienfeiern und Weihnachtsfeiern sind nicht möglich", so die KAB zur aktuellen Aktion. "Und doch ist die Zeit des Advent und des Weihnachtsfestes heuer gleich wie alle Jahre. Das wirklich Wichtige sind die Menschen, die um uns herum sind. Unsere Familie, Verwandten, Freunde und Bekannten und nicht die Menge der Geschenke, die unter dem Christbaum liegen. Auch heuer wird ein kleines Kind zur Welt kommen, als ein Zeichen der Hoffnung und der Liebe, ob es das kleine Jesuskind in Bethlehem wie vor mehr als 2000 Jahren ist oder die Amelie oder der Benjamin hier bei uns. Glauben wir daran, dass die kleinen Dinge und Aufmerksamkeiten die Augen zum Strahlen beginnen lassen, solange sie von Herzen kommen", so die KAB.

 

Die Coronakrise und die damit einhergehende Wirtschaftskrise hat große Umwälzungen im Bereich Arbeit gebracht. Viele Menschen sind arbeitslos geworden, befinden sich auf Kurzarbeit oder müssen Überstunden und Urlaub abbauen, um ihre Arbeitsstelle abzusichern.

Die KAB der Diözese St. Pölten und die Betriebsseelsorgen haben einen Videogottesdienst zusammengestellt. Die Teile stammen aus verschiedenen Orten. So sind unter anderen Amstetten, St. Pölten, Heidenreichstein, Schrems und Groß Siegharts mit Teilen vertreten.

Der Videogottesdienst zum Tag der Arbeitsloen (30.4) und dem Tag der Arbeit (1.5) ist online auf Youtube zu finden.
 

Wir kennen alle den Tag der Arbeit am 1. Mai. Ist uns auch der Tag der Arbeitslosen, den wir am 30. April begehen, ein Begriff? Die Zahl der Personen ohne Erwerbsarbeit ist seit Beginn der Corona-Krise erschreckend gestiegen. Es wird befürchtet, dass hinterher nicht alle wieder eingestellt werden. Machen wir uns bewusst, dass Arbeitslosigkeit immer ein konkretes Schicksal bedeutet. Sind wir diesem Schicksal hilflos ausgeliefert? Es gibt ein Grundrecht auf Arbeit und auf ein lebenswürdiges Einkommen. Arbeitslosigkeit führt aber oft in die Armut und lässt diese Menschen an ihrem Selbstwert zweifeln. Das Sozialwort der christlichen Kirchen in Österreich spricht davon, dass „Erwerbsarbeit einen prägenden Teil der Identität einer Person“ darstellt. Neben den persönlichen Auswirkungen stellt eine hohe Arbeitslosigkeit eine Gefahr für den Zusammenhalt der Gesellschaft dar. Populisten und radikale Parteien bekommen dadurch immer mehr Anhänger. Für uns Christen ist es daher Pflicht, sich dafür einzusetzen, dass jeder Mensch Zugang zu „guter“ Arbeit mit einem ausreichenden Einkommen hat. (red. kirche bunt)

>> Link zum Download zur Hauskirche aus der Kirche bunt 17/2020

Die Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung lädt am 30. April über Youtube zu einem Online-Gottesdienst ein. Der genaue Link wird an dieser Stelle noch bekannt gegeben.
 

Die NÖ Armutskonferenz, zu der auch die Caritas der Diözese St. Pölten und die Katholische Aktion gehören, warnt vor dem „Rütteln der Grundmauern sozialer Sicherheit“ in Österreich.

Es geht uns alle an, wenn System der sozialen Sicherheit abgebaut werden. Weil wir wissen nicht, ob wir nicht irgendwann in unserem Leben darauf angewiesen sind, diese Systeme in Anspruch nehmen zu müssen.“ Mit diesen Worten warnte Barbara Bühler, Sprecherin der Arbeitsgruppe Arbeitsmarktpolitik und Obfrau des NÖ Armutsnetzwerks, vor „dem Rütteln an den Grundmauern sozialer Sicherheit“. Im Rahmen einer Pressekonferenz am 24. Jänner in St. Pölten zeigten sich die Mitglieder der NÖ Armutskonferenz in Österreich besorgt, dass die sozial Schwachen in Österreich ausgegrenzt werden würden. Leistungen wie das Arbeitslosengeld, die Notstandshilfe, Krankengeld, die Bedarfsorientierte Mindestsicherung seien solche Grundmauern sozialer Sicherheit, die auch in schwierigen Zeiten Halt geben, so Bühler. Doch dieses Fundament sehe man zunehmend in Frage gestellt.

>> Link zu einem Film-Beitrag auf SchauTV

 

Tag der Arbeitslosen - 30. April  und  Tag der Arbeit - 1. Mai

Mit dem bevorstehenden 1. Mai sind in den nächsten Tagen Arbeit und Arbeitslosigkeit wichtige Themen. Arbeit ist ja mehr als die Erwerbsarbeit, die bezahlte Arbeit zu unserer Existenzsicherung. Sie hat in unserer Gesellschaft so eine zentrale Rolle bekommen, dass vieles im Leben davon abhängt: Einkommen zu haben, versichert zu sein, teilhaben zu können oder ein inneres Selbstwertgefühl zu erleben. Wie geht es dann Menschen, die die Arbeit verlieren, die im Inneren mit Ungewissheit und sinkendem Selbstbewusstsein zurechtkommen müssen oder von außen mit Schuldzuschreibungen oder Vorurteilen konfrontiert werden?

>> Download Gottesdienst Vorschlag

 
 

Diskussion anlässlich des "Tages der Arbeitslosen" in Amstetten

Anlässlich des „Tages der Arbeit“ gab es in Amstetten ein hochkarätiges Podiumsgespräch zwischen Wirtschafts-, Politik-, Caritas- und Kirchenvertretern sowie Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen zum Thema „Gute Arbeit für alle“. Dabei wurden auch Geschichten aus der Praxis beeinträchtigter Menschen erzählt.
 
Josef Riegler, Diözesanvorsitzender der Katholischen Arbeitnehmer/innen-Bewegung (KAB), fordert Sensibilisierung für das Thema und allgemein „gute Arbeit für alle“. In diesem Sinne solle sich die Gesellschaft ändern. Wie es in der Arbeitswelt weitergehe, sei schwierig vorherzusehen. Wirtschaft solle menschengerechter werden, wir könnten uns als reiche Gesellschaft leisten, Menschen mit Behinderung entsprechende Arbeit zu geben. Für Gott seien Menschen mit Behinderung keine Menschen zweiter Klasse, alle hätten aus kirchlicher Sicht die gleiche Würde. Der Wert des Menschen liege nicht in seiner Leistung, sondern schlicht in seinem Sein, bzw. in der Fähigkeit zu lieben. Dies brächte auch Papst Franziskus stark zum Ausdruck.

 

Seit einigen Jahren begehen einige Organisationen den Tag vor dem 1. Mai als Tag der Arbeitslosen. Heuer wollen wir in unseren Veranstaltungen besonders jene Menschen beachten, die es aufgrund ihrer chronischen Erkrankungen und Einschränkungen am Arbeitsmarkt besonders schwer haben.
Wir laden euch zu folgenden Veranstaltungen ein:
- "Gute Arbeit für alle?! -Kurzfilm mit Diskussion mit Geschichten aus der Praxis beeinträchtigter Menschen zum Tag der Arbeitslosen, 28. April, ab 19.00, Festsaal Rathaus Amstetten - Einladung
- Bergmesse zum Tag der Arbeit, 29. April, 11.30 Uhr am Muckenkogel/Hinteralm/Traisner Hütte – Einladung
- "Free Lunch Society" - Grundeinkommen für alle?! - Film und Diskussion, 10. Mai, 19.30 Uhr, Cinema Paradiso St. Pölten - Einladung

Es gibt auch eine Gottesdienstunterlage um in den Hl. Messen rund um den 30. April auch an jene Menschen zu denken, die es am Arbeitsmarkt besonders schwer haben.
>> Download Gottesdienstunterlage

 
 
 

Rund um den 30.04. wird auf das Thema Arbeitslosigkeit von Menschen mit Einschränkungen/ Behinderungen und Arbeitslosigkeit generell aufmerksam gemacht. Die Caritas und andere diözesane Organisationen wie die Katholische Arbeitnehmer/innen-Bewegung (KAB) setzen hierzu Aktionen in einzelnen Bezirksstädten. „Fast jeder kennt Menschen, die ohne Arbeit sind oder war selbst von Arbeitslosigkeit betroffen", betont Rudolf Dörr-Kaltenberger, Leiter von Jobcoaching und der Arbeitsassistenz für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung. „Der hohe Stellenwert der Arbeit in unserer Gesellschaft hat für Menschen, die arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind, enorme Auswirkungen. Es bedeutet neben einem reduzierten Einkommen einen geringeren Selbstwert und die Folgen können Depressionen, soziale Ausgrenzung und Überschuldung sein. Das Risiko, von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein, ist für Menschen mit Behinderungen ungleich höher. Einsparungen in der aktiven Arbeitsmarktpolitik verschärfen diese prekäre Situation.“
Die KAB fordert im Vorfeld des „Tages der Arbeitslosen“ am 30. April eine Arbeitszeitverkürzung. "Das sei ein Gebot der Stunde", so Erwin Burghofer, von der KAB. In Niederösterreich seien im März 62.145 Menschen ohne Job gewesen - „kann uns das als Mensch egal sein?“ Er zitiert hier die Enzyklika Laudato si´ von Papst Franziskus.

Aktionen rund um den 30. April 2016:
- 28.04.2016, Amstetten: Infostand am Hauptplatz von 09.00 – 12.00 Uhr
- 29.04.2016, Zwettl: Aktionsnachmittag des NÖ Armutsnetzwerks von 13 -17 Uhr am Dreifaltigkeitsplatz in Zwettl mit Infostand
- 30.04.2016, St. Pölten: gemeinsamer Infostand mit KAB, ÖZIV und dem Dachverband für Beratung, Bildung und Beschäftigung in der Fußgängerzone (Ecke Marionnaud, Sonnentor) von 9:00 – 12.00 Uhr

Seiten

Subscribe to RSS - Arbeitslos