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Katholische Aktion

 

Am vergangenen Mittwoch gastierte Christian Tod mit seiner aktuellen Doku „Free Lunch Society – Komm Komm Grundeinkommen“ im Rathaussaal Amstetten. Der Themenabend wurde von der KAB St. Pölten, der ATTAC-Regionalgruppe Mostviertel und dem Verein Südfilmfest gestaltet und fand großen Anklang bei den rund 70 Besucherinnen und Besuchern.

Stellen sie sich vor, Sie erhielten beispielsweise 12 mal im Jahr 1.500 Euro steuerfrei – egal, ob Sie einer Erwerbstätigkeit nachgingen oder nicht? Was würden Sie mit dem Geld, vor allem aber mit Ihrer Zeit anfangen? Lägen Sie den ganzen Tag faul in der Sonne, oder würden Sie sich für die Dinge engagieren, die Ihnen wirklich am Herzen liegen?

Der studierte Volkswirt und Filmemacher Christian Tod hat sich sieben Jahre lang mit dem Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ auseinandergesetzt, und zeigte mit „Free Lunch Society“ die Möglichkeiten einer zukünftigen Umsetzung  auf.
Tod ist – wie die InterviewpartnerInnen in seiner Doku – der Meinung, dass so etwas wie eine erweiterte Grundsicherung in naher Zukunft sicher kommen wird. Mit dem zunehmenden Grad der Automatisierung würden viele Berufsgruppen schlicht und einfach „aussterben“; eine weitaus höhere Arbeitslosenrate als heute wäre zukünftig die Folge.

 
 
 
Eintragungswoche 23.-30. Jänner 2017

Das Handelsabkommen mit Kanada (CETA) liegt vor. Jene mit Amerika (TTIP) und das Dienstleistungsabkommen (TiSA) werden noch verhandelt. Ende Jänner gibt es für alle Österreicherinnen und Österreicher die Möglichkeit, an einem Volksbegehren gegen diese Freihandelsabkommen teilzunehmen. (Den genauen Wortlaut finden Sie auf www.volksbegehren.jetzt und https://www.facebook.com/gegenttipcetatisa/)

Die Katholische Aktion der Erzdiözese Wien und ihre PartnerInnen, sowie auch die KA St. Pölten unterstützt das Volksbegehren, weil …
•… durch die Freihandelsabkommen, so wie sie jetzt verhandelt werden, keine Verbesserung der Lebensqualität zu erwarten ist, weil Arbeits- und Umweltstandards dereguliert werden könnten. (Die USA haben beispielsweise von acht Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)  nur zwei anerkannt.)
•… ein gerechtes Wirtschaftssystem die Umwelt schützen und für mehr Gerechtigkeit sorgen

>> Link zur Homepage der KA Wien mit vielen Informationen, Downloads, Statements

> Link zum Folder (erstellt von der KA Wien)

Weihbischof Franz Scharl, KA-Generalsekretär Christoph Watz u.a. mit KAB-Vorsitzendem Philipp Kuhlmann: „CETA, TTIP und TiSA sind in der derzeitigen Form nicht akzeptierbar“. (Foto: KAB, J. Petschinger)
 

Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten, zu den TTIP-Leaks: "Wir setzen uns seit Jahren für die Umwelt, für eine nachhaltige Landwirtschaft und für Europa als gentechnikfreie Zone ein. Wenn es hier auf Druck der Amerikaner zu einem Dammbruch zum Schlechteren kommten sollte, dann fordern wir die EU-Verhandler auf: Kein Nachgeben gegenüber den US-Großkonzernen, die an den hochwertigen Konsumenten- und Tierschutze, Umweltstandards rütteln." Kirchliche Organisationen der Diözese St. Pölten engagieren sich mit den Worten von Papst Franziskus entschieden gegen das Transatlantische Handelsabkommen TTIP: „Diese Wirtschaft tötet!“ Das schreibt Papst Franziskus in seinem Schreiben „Evangelii gaudium“. Der Papst fordere von der Wirtschaft nicht weniger, als dass sie den Menschen zu dienen hat – und nicht dem Geld. „Das verlange ein grundlegendes Umdenken. Gemeinwohl vor Handelserleichterung“, sagt der Aschbacher Erwin Burghofer von der Katholischen ArbeitnehmerInnen-Bewegung der Diözese St. Pölten.

Foto: KAB-Vorstand mit KA-Generalsekretär Axel Isenbart und KA-Präsident Mag. Armin Haiderer, BA
 

Der Prinzersdorfer Armin Haiderer wurde von den Delegierten des Diözesanausschusses zum Präsidenten der Katholischen Aktion (KA) der Diözese Pölten mit über 95 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Er führt damit die Laienorganisation für weitere fünf Jahre an, die Hunderttausende Katholikinnen und Katholiken vertritt. Der 35-jährige Jungvater steht der KA seit 2008 voran und ist österreichweit noch immer der jüngste Vorsitzende. Der Lehrer für Religion und Geschichte an Höheren Schulen will „den guten Weg, den wir eingeschlagen haben, fortsetzen und neue gesellschaftspolitische Impulse setzen“. Haiderer, der hochgraduierter Lehrer in der Kampfkunst WingTsun ist, setzte in den letzten Jahren in der Diözese St. Pölten und in Niederösterreich wichtige Impulse für die Ökumene und das Umweltbewusstsein.

 

Ich muss heute die traurige Nachricht übermitteln, dass unser langjähriges KAB-Mitglied Ludwig Großalber nach langer Krankheit verstorben ist. Mit seinem Eintritt in die KAB im Jahre 1963 war er fast vom Anfang in der pfarrlichen als auch diözesanen KAB aktiv. In den Jahren 1986 – 1997 war Ludwig Großalber Diözesanvorsitzender der KAB St. Pölten, wo er tatkräftig und mit Herz die Entwicklung mitbestimmte. Die Kraft dafür holte er sich durch seinen Glauben, seine Familie und die Überzeugung für eine sozialere und gerechtere Welt im Sinne von Kardinal Josef Cardijn. Rückhalt und Unterstützung in diesem Anliegen fand er stets durch seine Frau Anna.  

Wir verlieren in Ludwig Großalber einen liebenswürdigen Freund und danken für seinen Einsatz für die Kirche in der Arbeitswelt. Gott möge es ihm vergelten!

Eine ausführliche Würdigung seines Lebenswerkes bringen wir in unserem nächsten KAB-Digest. 
Josef Riegler, KAB-Diözesanvorsitzender

Parte von Ludwig Großalber
 

Wie Sie höchstwahrscheinlich schon aus den Medien erfahren haben, wird das Netzwerk der Solidarität 2015 vom AMS nicht mehr gefördert. Dies ist bedauerlich aber leider für 2015 unumkehrbar. Die Entscheidung wurde von Landesgeschäftsstelle des AMS Niederösterreich getroffen. Wir sind natürlich von dieser Situation selbst überrollt worden. Unsere Beratungsfunktion werden wir bis Ende Dezember weiter durchführen.

 

Grüne Kirche - Pfarren engagieren sich für die Schöpfung

Zahlreiche Pfarren und kirchliche Einrichtungen setzen konkrete Schritte in Richtung Ökologie und Nachhaltigkeit.  Aussagen und Beispiele aus verschiedenen Pfarren zeigen die vielfältigen Möglichkeiten auf:

Aufatmen

AufatmenDas Bibelwerk Linz bietet zusammen mit der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten und zahlreichen anderen KooperationspartnerInnen in der Fasten- und in der Adventzeit die Möglichkeit, diese Zeit in der Prägung des Kirchenjahres zu erfahren – als Zeit der Erwartung und der inneren Vorbereitung auf das Osterfest und das Weihnachtsfest.
 

 

Kategorien sind schöpfungsfreundliche Pfarrfeste, Energieeindämmung und Bildung.
 
 „Der Schutz der Umwelt ist der Kirche mittlerweile ein zentrales Anliegen geworden. Auch Papst Franziskus hat dies mehrfach betont“, so Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten. „Für die Kirche zählen viele ehrwürdige Traditionen zu ihrem Schatz. Auch der diözesane Umweltpreis geht schon in diese Richtung“, sagt Haiderer. Der Preis wird heuer zum vierten Mal ausgeschrieben (für alle NÖ-Pfarren). Diesmal werden die Kategorien erweitert: Neben dem Bereich „schöpfungsfreundliche Pfarrfeste“ werden auch energiesparende Pfarren prämiert und jene, die durch Bildung Umweltbewusstsein schaffen.

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